ADFC trifft Beigeordneten Gunnar Ohrndorf - ADFC Wuppertal/ Solingen

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Wuppertal/ Solingen e. V.

ADFC trifft Beigeordneten Gunnar Ohrndorf

ADFC: Wir müssen bei der Radverkehrsinfrastruktur endlich vom Planen ins Handeln kommen. Bericht des Treffens mit Gunnar Ohrndorf, dem neuen Beigeordneten für den Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität in Wuppertal

Am Donnerstag traf sich der Vorstand des ADFC Wuppertal/Solingen erstmalig mit Gunnar Ohrndorf im Rathaus Barmen. Die Umsetzung des Radverkehrskonzepts und Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit von Fahrradfahrenden standen in dem Gespräch auf der Agenda.

„Wir wollten mit diesem Treffen Transparenz schaffen und aufzeigen, wo Wuppertal tatsächlich beim Ausbau der Fahrradinfrastruktur steht und sind froh, bei Gunnar Ohrndorf damit auf offene Ohren gestoßen zu sein“ resümiert Peter Hopfe vom Vorstand des ADFC. 

„Wir müssen beim Radverkehr endlich vom Planen ins Handeln kommen und Fördermittel des Landes gezielt einsetzen“ ergänzt Peter Ritter. 

Bereits im Jahr 2003 wurde durch ein Verkehrsplanungsbüro das erste Radverkehrsnetz der Stadt entwickelt, 2013 hat die Stadt den Beschluss getroffen, im Jahr 2025 „Fahrradstadt“ zu werden“. Ein ausgearbeitetes Radverkehrskonzept einschließlich der Priorisierung der Baumaßnahmen liegt seit 6 Jahren vor – umgesetzt wurde davon bisher wenig. Einig waren sich der ADFC und Gunnar Ohrndorf, dass die existierenden Flächen dafür neu aufgeteilt werden müssen: „Wir können die existierenden Verkehrsflächen nicht vergrößern“ führt er aus. 

Zum Thema Öffnung der verbleibenden Einbahnstraßen für Radfahrende will er die neue Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung, dass Einbahnstraßen nicht mehr nur freigegeben werden "können" sondern "sollen", zügig umsetzen. Dass in Wuppertal jede Einbahnstraßenöffnung trotz ausführlicher Prüfung durch die Verwaltung zusätzlich noch in den Bezirksvertretungen diskutiert wird, kennt Gunnar Ohrndorf aus seiner Zeit in Wesseling nicht. „Das kostet doch Zeit und Ressourcen, die sinnvoller eingesetzt werden könnten“ ergänzt Peter Ritter. 

Im weiteren Gespräch wurden noch die Themen „Lückenschluss Talachsenradweg“ und „Umsetzung Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit der Fahrradfahrenden“ besprochen. 

Abschließend nahm Gunnar Ohrndorf gerne die Einladung des ADFC an, im Rahmen einer Radtour einige wichtige Brennpunkte in Wuppertal anzufahren. Diese Tour ist im Mai geplant.

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