Anbindung Wald - Gewerbegebiet Scheuren (Nord-Südverbindung)

 

Der ADFC hat in einer Stellungnahme im Rahmen des Neubaus bei Breuer und Schmitz den Vorschlag eingebracht auf Höhe der Zeopelinstraße einen Radweg zwischen Wald und Merscheider Straße einzurichten.

 

Wir haben uns bereits im letzten Jahr im Zuge einer Beteiligung der Öffentlichkeit in Bezug auf die Bauleitplanung mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet und konnten erreichen, dass je geplanter Wohnung zwei Fahrradstellplätze errichtet werden. Ein Teil davon wird oberirdisch, ein Teil in der Tiefgarage errichtet. Die ersten Planungsskizzen sahen hierzu nichts vor. Wir hatten deshalb darauf verwiesen, dass der gleiche Investor auch in Ohligs einen ähnlichen Stellplatzschlüssel zusagte.
Wir haben die neuerlichen Konkretisierungen und die erneut in Gang gesetzte Öffentlichkeitsbeteiligung im Zuge - des gegenüber der Bauleitplanung konkreten - Bebauungsplanes dazu genutzt, die Radabstellplätze nicht nur auf dem Papier großzügig erscheinen zu lassen, sondern diese auch in vollem Umfang nutzbar zu gestalten. Einfache, platz- und vor allem kostensparende Vorderradbügelhalter, von denen aber ggf. nur die Hälfte tatsächlich nutzbar ist, lehnen wir ab. Wir haben daher sehr konkrete Vorstellungen entwickelt:  

  • ein Teil der Außenstellplätze sollte überdacht und abschließbar sein
  • ein anderer Teil sollte durchaus auch spontaneren Gästen der Anlage oder der KiTa vorbehalten sein und muss nicht separat abschließbar sein.
  • Die Einfahrt mit dem Fahrrad in die Tiefgarage darf nicht an der Deckenhöhe, man rechnet mit 2,30m lichter Höhe scheitern, andernfalls sind die Aufzüge entsprechend großzüger zu gestalten oder Treppenstufen mit steilen Rampen zu versehen.
  • in der Tiefgarage sind Lösungen zur Aufladung von pedelecs an der Steckdose zu schaffen
  • Mindestanforderung an Raumbedarf und Abstellbügeln
  • je 15 Wohneinheiten ein Abstellplatz für ein Lastenrad bedeuten konkret 11 Stellplätze

Des Weiteren haben wir - wenn auch nicht Gegenstand des konkreten Planungsvorhabens - angeregt, eine Radwegverbindung zwischen Wald und Gewerbegebiet Scheuren via Zeppelinstraße und Höher Straße zu schaffen. Auf dieser Verbindung fährt bisher kein Bus des ÖPNV und ob sich das lohnen würde, steht in den Sternen. Eine Radwegverbindung wäre aber gleichwohl sehr attraktiv. Sie ließe Ziele in Wald und Gräfrath (über die Veloroute) und in Merscheid, Stadtmitte und den Gewerbegebieten Scheuren und rund um Obi am Mangenberg näher zusammenrücken. Daraus hat sich gemeinsamer Antrag der SPD und vo. Bündnis 90 / Die Grünen entwickelt.
Unsere Stellungnahme im genauen Wortlaut findet Ihr hier.

 

Verwandte Themen

Schlagloch auf der Straße.

Offener Brief zur Kreuzung Untengönrather Straße / Mangenberger Straße

Am 25.03.2020 formulierte der ADFC Solingen einen offenen Brief an die Politik zu den Umbauplanungen an der Kreuzung…

Durch die Elfringhauser Schweiz

Als Elfringhauser Schweiz wird der Teil zwischen Hattingen, Wuppertal, Sprockhövel und Velbert bezeichnet, der zwei…

eRadschnellweg Goettingen, Nikolausberger-Weg Stadt Goettingen

Radschnellwege: Zügig von A nach B für ein komfortableres Radeln

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr definiert Radschnellwege als „besonders hochwertige,…

Pedelec - Förderung in Wuppertal nach Erhöhung im Frühjahr zusammengestrichen

Die Wuppertaler Stadtwerke haben ihr Angebot im Frühjahr auf die Lastenradförderung ausgebaut. Leider hat die WSW nun im…

Planungsunterlage Westring (Ausschnitt)

Ausschuss für Verkehr Wuppertal: Umbau Westring auf den Weg gebracht

Im Zuge einer Fahrbahnsanierung wird auf dem Westring in Vohwinkel ein etwa 800 m langer Abschnitt mit besseren…

BV beschließt Radschutzstreifen auf der Mühlenstraße/Höhscheider Straße

Am Montag, den 01.03.2012 wurde einstimmig in der BV Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid ein Antrag zur Errichtung einer…

Die Samba - Wupper - Runde

1891 erbaut und 1988 stillgelegt ist die ehemalige Bahnstrecke "Samba- Trasse" heute ein reizvoller Rad- und…

Die Niederbergische Acht

Große Teile dieser Radtour über die Niederbergbahntrasse und durchs Angerbachtal lagen vor 400 Millionen Jahren - im…

Über die Korkenziehertrasse und Bergbahntrasse

Der Name der Korkenziehertrasse in Solingen spielt auf die 15 km lange gewundene Linienführung durch die Stadt an; der…

https://w-sg.adfc.de/artikel/anbindung-wald-gewerbegebiet-scheuren-nord-suedverbindung

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

  • Nimmt die Stadt Solingen am Stadtradeln 2021 teil?

    Wuppertal startet bereits am 20. August. Der dreiwöchige Aktionszeitraum endet am 09. September. Für Wuppertal gibt es hier mehr Informationen. Kurz davor beginnt Solingen am 04. September mit dem Stadtradeln. Dort endet die Aktion am 24.09. für Solingen  gibt es hier weiterführende Informationen.

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Was ist eine Fahrradstraße?

    Auf einer Fahrradstraße dürfen zunächst nur Fahrradfahrer fahren. KfZs oder Mopeds muss erst durch ein Zusatzschild die Durchfahrt erlaubt werden. Dabei sind die KfZ und andere nur Gast auf der Fahrradstraße. Fahrradfahrer dürfen hier nebeneinander fahren. Die maximale Geschwindigkeit ist auf 30 km/h begrenzt und die Fahrradstraße darf nicht in 30er Zonen eigerichtet werden. Voraussetzung zum Einrichten einer Fahrradstraße ist, dass der Radfahrer bereits heute den überwiegenden Teil der Nutzer ausmachen oder es zu erwarten ist, dass dies eintritt. Dabei ist nicht klar, über welchen zeitlichen Horizont gesprochen wird und nach welcher Methodik eine entsprechende Verkehrsprognose abzugeben ist. Die Hürde ist damit nur auf dem Papier hoch. Anbei auch ein Erklärvideo..

  • Wie breit müssen Radverkehrsanlagen sein?

    Unter Radverkehrsanlagen versteht man Radschutzstreifen und Radwege. Radschutzstreifen müssen mindestens 1,25m breit sein und haben eine Regelbreite von 1,50m. Radwege haben dagegen mindestens 1,60m breit zu sein und haben eine Regelbreite von 2m. Über dieser Breiten kann natürlich hinausgegangen werden. Führt eine solche Radvekehrsanlage an parkenden Autos vorbei, so ist noch ein Puffer einzuplanen. Radwege werden nachrangig angelegt, d.h. zunächst muss die Straße eine Breite von wenigsten 4,5m Breite aufweisen. In diesem Fall ist keine Mittelinie mehr vorgesehen. Eine Kombination aus Mindestbreiten ist im Übrigen nicht erlaubt, d.h. eine Straße muss mind. etwas über 7m Breite aufweisen um eine Straße plus Radschutzstreifen auf beiden Fahrbahnseiten anzubringen. Bei engeren Straßen kann, wenn ein Gehweg vorhanden ist, dieser alternativ für Radfahrer freigegeben werden oder es entsteht ein gemeinsamer Geh- und Radweg.

    Übrigens ein Zweirichtungsradweg muss wenisgtens 2,50 breit sein, und regehaft 3m. Hierbei entscheidet die Steigung auch darüber, ob 2,50m Breite ausreichend sind. 

    Gerade Hauptverkehrsstraßen weisen pro Fahrspur rund 3,25 m Breite in der Regel auf, da die maximale Breite von LKW und Bussen alleine schon 2,50m betragen darf. Häufig wird über mangelnden Platz geklagt, das ist aber in den seltensten Fällen der wahre Grund, denn meist existieren rund 2 bis 2,50 m breite Parkmöglichkeiten auf einer oder beiden Straßenseiten. Die Regelungen zu den Radverkehrsanlagen sind in den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (kurz: ERA 2010) festgehalten. Die letzte Auflage ist 2010 erschienen.

    In 30er Zonen dürfen Radverkehrsanlagen bis dato gar nicht angelegt werden. Hier kommen andere Elemente meist zum Tragen, wie modal filter, Freigabe von Einbahnstraße usw. 

  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC vor Ort?

    Ende Mai 2021 zählte der Kreisverband 1.255 Mitglieder, wovon 308 in Solingen wohnen.

  • Wo kann ich Lastenräder ausleihen?

    In Solingen kann der Dürpelflitzer beim Zweiäder Biernath in Ohligs kostenlos (Spender wird erbeten), in SG Mitte kann das Leiwermang des VCD bei Legewie ausgeliehen werden und die Firma sigo.green biette in Aufderhöhe rund um die Uhr an, ein Lastenrad auszuleihen. Alle Lastenräder sind mit E-Motoren ausgestatttet. Bei Sigo.green muss man sich vor der ersten Fahrt registrieren. 

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

Ich möchte dabei sein!

Bleiben Sie in Kontakt