R-Radwege

Bereits seit über 20 Jahren gibt es einige von der Stadt Wuppertal ausgezeichnete Radwanderwege mit den Bezeichnungen R 1 bis R 5. Diese Wege sind mit hervorragender Ortskenntnis ausgearbeitet und wirklich eine Radtour wert. Sie führen so weit wie möglich über Wirtschaftswege oder kaum befahrene Straßen.

 

Da die R-Wege gut ausgeschildert sind (quadratisches Schild mit grüner Schrift auf weißem Grund), wird hier auf eine detaillierte Streckenbeschreibung verzichtet.

Allerdings empfehlen wir die Befahrung der Wege in der ausgewiesenen Richtung. Die Steigungen sind so meist angenehmer zu bewältigen, zudem existiert die Beschilderung teilweise nur in eine Richtung.

Die R-Wege sind auch alle in der Fahrradkarte der Bergischen Entwicklungsagentur eingezeichnet, die aktuelle Auflage ist von 2021. Sie ist fast immer in unseren vielen Infokästen zu finden.

Touren

Auf den Kohlenbahnen

Diese Tour führt uns auf ehemaligen Bahntrassen durch ein Gebiet, in dem es vergleichsweise geringe Kohlenvorräte gab. Sie ist 71km lang.  Der ursprünglich einfache Abbau und vor allem die Nachfrage des bergischen Eisen- und Textilgewerbes nach Steinkohle machten aber den Steinkohlenbergbau und -transport zu prägenden Wirtschaftszweigen.

Die Streckenlänge: 70 km

Höhenmeter: 670hm

 Auf den Kohlenbahnen

Die Niederbergische Acht

Große Teile dieser Radtour über die Niederbergbahntrasse und durchs Angerbachtal lagen vor 400 Millionen Jahren - im Zeitalter des Devon - noch unter dem Meeresspiegel. Der damals entstandene Kalkstein bildete sich, als nach dem Tod bestimmter Lebewesen die Schalen zu Boden sanken.

Die Streckenlänge: 45km

Höhenmeter: 550hm

Die Niederbergische Acht

Die Samba - Wupper - Runde

1891 erbaut und 1988 stillgelegt ist die ehemalige Bahnstrecke "Samba- Trasse" heute ein reizvoller Rad- und Wandererlebnisweg mit Infotafeln zur Geschichte. Der naturnahe Weg auf der historischen Bahntrasse verläuft über 10 km von Elberfeld nach Cronenberg. Das Schaukeln der Schienebusse in den zahlreichen Kurven brachte der Strecke den Spitznamen Samba ein.

Die Streckenlänge: 20km

Höhenmeter: 250hm

Die Samba - Wupper Runde

Panorama-Trassen-Blicke

Die sogenannte Nordbahntrasse in Wuppertal erschließt über 23 Kilometer fast kreuzungsfrei und ohne nennenswerte Steigungen die Zentren und nördlichen Stadtteile Wuppertals.

Die Streckenlänge: 42 km

Höhenmeter: 310hm

Panorama - Trassen - Blicke

Die Werkzeugrunde

Schon im 10. Jahrhundert konnte das Eisen in Rennöfen (Kohlemeilern) aus dem Erzgestein heraus geschmolzen werden. Im Burgholz und auch in der Gelpe waren diese Öfen nachweisbar.

Die Streckenlänge: 30km

Höhenmeter: 430hm

Die Werkzeugrunde

Durch die Elfringhauser Schweiz

Als Elfringhauser Schweiz wird der Teil zwischen Hattingen, Wuppertal, Sprockhövel und Velbert bezeichnet, der zwei tiefe Bachtäler, das Deilbachtal und das Felderbachtal, sowie teilweise 300 m hohe Erhebungen und zahlreiche Siepen aufweist.

Die Streckenlänge: 40km

Höhenmeter: 540hm

Durch die Elfringhauser Schweiz

Rigi Kulm: Sanfter Anstieg und toller Talblick

Früher gab es am Fernmeldeturm Küllenhahn ein Restaurant mit dem Namen Rigi Kulm. Die Restaurant-Tochter, die in der Schweiz ihre Ausbildung gemacht hatte, brachte von dort den Namen mit und regte an, das Restaurant der Eltern mit dem tollen Ausblick.

Die Streckenlänge: 12 km

Höhenmeter: 190hm

Rigi Kulm: Sanfter Anstieg und toller Talblick

Rund um den Burggrafenberg

Die höchste einzelne Erhebung des Staatsforst Burgholz stellt mit 282,8 m der zentral gelegene Burggrafenberg dar.

Der Name ist eine Weiterentwicklung des früheren Namens Burggrabenberg bzw. Burggrawenberg und geht auf eine mittelalterliche Wallburg zurück

Die Streckenlänge: 13 km

Höhenmeter: 210hm

Rund um den Burggrafenberg

Wie uns die Düssel zum "Narren" hält

Radtour von der „Quelle“ bis zur „Mündung“

Ob es um die Quelle, den Verlauf oder die Mündung geht: die Düssel hat reichlich viel Kuriositäten zu bieten.

Die Streckenlänge: 50 km

Höhenmeter: 440hm

Wie uns die Düssel zum Narren hält

Über die Korkenziehertrasse und Bergbahntrasse

Der Name der Korkenziehertrasse in Solingen spielt auf die 15 km lange gewundene Linienführung durch die Stadt an; der S-förmige Verlauf ähnelt dem Gewinde eines Korkenziehers.

Die Streckenlänge: 30 km

Höhenmeter: 310hm

Über die Korkenziehertrasse und Bergbahntrasse

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Nimmt die Stadt Solingen am Stadtradeln 2021 teil?

    Wuppertal startet bereits am 20. August. Der dreiwöchige Aktionszeitraum endet am 09. September. Für Wuppertal gibt es hier mehr Informationen. Kurz davor beginnt Solingen am 04. September mit dem Stadtradeln. Dort endet die Aktion am 24.09. für Solingen  gibt es hier weiterführende Informationen.

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Was ist eine Fahrradstraße?

    Auf einer Fahrradstraße dürfen zunächst nur Fahrradfahrer fahren. KfZs oder Mopeds muss erst durch ein Zusatzschild die Durchfahrt erlaubt werden. Dabei sind die KfZ und andere nur Gast auf der Fahrradstraße. Fahrradfahrer dürfen hier nebeneinander fahren. Die maximale Geschwindigkeit ist auf 30 km/h begrenzt und die Fahrradstraße darf nicht in 30er Zonen eigerichtet werden. Voraussetzung zum Einrichten einer Fahrradstraße ist, dass der Radfahrer bereits heute den überwiegenden Teil der Nutzer ausmachen oder es zu erwarten ist, dass dies eintritt. Dabei ist nicht klar, über welchen zeitlichen Horizont gesprochen wird und nach welcher Methodik eine entsprechende Verkehrsprognose abzugeben ist. Die Hürde ist damit nur auf dem Papier hoch. Anbei auch ein Erklärvideo..

  • Wie breit müssen Radverkehrsanlagen sein?

    Unter Radverkehrsanlagen versteht man Radschutzstreifen und Radwege. Radschutzstreifen müssen mindestens 1,25m breit sein und haben eine Regelbreite von 1,50m. Radwege haben dagegen mindestens 1,60m breit zu sein und haben eine Regelbreite von 2m. Über dieser Breiten kann natürlich hinausgegangen werden. Führt eine solche Radvekehrsanlage an parkenden Autos vorbei, so ist noch ein Puffer einzuplanen. Radwege werden nachrangig angelegt, d.h. zunächst muss die Straße eine Breite von wenigsten 4,5m Breite aufweisen. In diesem Fall ist keine Mittelinie mehr vorgesehen. Eine Kombination aus Mindestbreiten ist im Übrigen nicht erlaubt, d.h. eine Straße muss mind. etwas über 7m Breite aufweisen um eine Straße plus Radschutzstreifen auf beiden Fahrbahnseiten anzubringen. Bei engeren Straßen kann, wenn ein Gehweg vorhanden ist, dieser alternativ für Radfahrer freigegeben werden oder es entsteht ein gemeinsamer Geh- und Radweg.

    Übrigens ein Zweirichtungsradweg muss wenisgtens 2,50 breit sein, und regehaft 3m. Hierbei entscheidet die Steigung auch darüber, ob 2,50m Breite ausreichend sind. 

    Gerade Hauptverkehrsstraßen weisen pro Fahrspur rund 3,25 m Breite in der Regel auf, da die maximale Breite von LKW und Bussen alleine schon 2,50m betragen darf. Häufig wird über mangelnden Platz geklagt, das ist aber in den seltensten Fällen der wahre Grund, denn meist existieren rund 2 bis 2,50 m breite Parkmöglichkeiten auf einer oder beiden Straßenseiten. Die Regelungen zu den Radverkehrsanlagen sind in den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (kurz: ERA 2010) festgehalten. Die letzte Auflage ist 2010 erschienen.

    In 30er Zonen dürfen Radverkehrsanlagen bis dato gar nicht angelegt werden. Hier kommen andere Elemente meist zum Tragen, wie modal filter, Freigabe von Einbahnstraße usw. 

  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC vor Ort?

    Ende Mai 2021 zählte der Kreisverband 1.255 Mitglieder, wovon 308 in Solingen wohnen.

  • Wo kann ich Lastenräder ausleihen?

    In Solingen kann der Dürpelflitzer beim Zweiäder Biernath in Ohligs kostenlos (Spender wird erbeten), in SG Mitte kann das Leiwermang des VCD bei Legewie ausgeliehen werden und die Firma sigo.green biette in Aufderhöhe rund um die Uhr an, ein Lastenrad auszuleihen. Alle Lastenräder sind mit E-Motoren ausgestatttet. Bei Sigo.green muss man sich vor der ersten Fahrt registrieren. 

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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