Wie uns die Düssel zum Narren hält

 

Radtour von der „Quelle“ bis zur „Mündung“:

 

Ob es um die Quelle, den Verlauf oder die Mündung geht: die Düssel hat reichlich viel Kuriositäten zu bieten.

 

Die Streckenlänge: 50 km

Höhenmeter: 440hm

Ob es um die Quelle, den Verlauf oder die Mündung geht: die Düssel hat reichlich viel Kuriositäten zu bieten.

Um zur Düssel-Quelle zu gelangen, fahren wir vom Mirker Bahnhof auf der Nordbahntrasse bis zur Abfahrt Nevigeser Straße, dann diese bergauf bis zur ersten Straße links hinter der Autobahn-Auffahrt, der Mannesmannstraße, die nächste rechts in die Kruppstraße und diese bis zur Kreuzung mit der Egenstraße. Hier biegen wir rechts ab und erreichen wieder die Nevigeser Straße, in die wir links einbiegen und ihr mehrere Kilometer folgen. Die Nevigeser Straße L 355 geht über in die Asbrucher Straße, von der kurz vor der Autobahn A 535 ein Weg links ab geht zum Hof Blomtrath.

Bei der Suche nach der Düssel-Quelle kann man eigentlich kein  Fahrrad gebrauchen: die angeblich vier bis acht Quellgewässer liegen überwiegend versteckt in Gestrüpp und Morast, so dass die Düssel schon hier beginnt, einen zum Narren zu halten. Dies hat aber die Karnevalisten „Düsseldorfer Jongs“ nicht davon abgehalten, den Quell-Ursprung zu „finden“. An einer Stelle, an der mittlerweile gar kein Wasser mehr fließt, haben sie einen Stein gesetzt und ihn Düssel-Quelle genannt. Die Besitzer des nebenan liegenden Hofs Blomtrath, 42489 Wülfrath, Asbrucher Straße 92 haben dem mit ihrem Hinweis noch die Krone aufgesetzt. Da diese Stelle mit dem Rad gut erreichbar ist, greifen wir die ganze Narretei  gerne auf und beginnen also unsere Radtour entlang der Düssel hier.

 

Nach der Besichtigung kehren wir zurück auf die Asbrucher Straße und fahren nach rechts Richtung Wuppertal, dann sofort wieder rechts bis zu einer Kreuzung im Wald. Hier nehmen wir den mittleren Weg und bewegen uns vorsichtig bergab bis zum geteerten Weg, den wir nur rechts nehmen dürfen.

Wir unterqueren den Panoramaradweg Niederbergbahn und die Autobahn, überqueren die Düssel und erreichen Koxhof, wo wir auf der Hauptstraße nach links abbiegen und an der Tankstelle auf den Radweg an der linken Straßenseite wechseln.

An der Querungshilfe wechseln wir auf die rechte Straßenseite und fahren dort sofort in die Straße „Klinik Aprath“. Vor der Düssel geht es links auf einen Waldweg, der uns entlang der Düssel bis zum schönen Aprather Mühlenteich bringt.

Rechts über die Bachbrücke und sofort links bewegen wir uns auf der Straße „Düsseler Feld“ bis nach Düssel, das mit seinen knapp 3000 Einwohnern ein Dorf ist, aber nicht Düssel-Dorf heißt. Die Narretei nimmt also kein Ende.

Hinter der zweiten riesigen Kirche folgen wir der Dorfstraße nach rechts und sofort wieder nach links, so dass wir an der Ampelkreuzung die Tillmannsdorfer Straße überqueren können. Auf der „Dorfstraße“ kreuzen wir den Hohlweg und fahren auf einen Hof zu, vor dem es rechts hoch geht. An der Kreuzung biegen wir links ab und folgen dem Hahnenfurther Weg, der uns durchs Düsseltal bis zur B 7 bringt.

Die gefährliche Straße, an der uns ein Spiegel behilflich sein kann, überqueren wir und fahren kurz steil ab in „Am Höfchen“. Am Ende erreichen wir den Schöllerweg, in den wir rechts einbiegen und ihm parallel zur Düssel bis Schöller folgen.

Im Dorf weist uns ein Schild rechts zur Pfarrkirche Schöller, die als älteste Kirche im Wuppertaler Stadtgebiet gilt und sehenswert ist.

Am Ende des Dorfes könnten wir versucht sein, nach rechts bergab zu fahren, was uns zu einem romantischen Weg entlang der Düssel bringen würde. Sicherlich ein tolles Erlebnis für Wanderer, aber Radler*innen eher abzuraten. Wir entfernen uns deshalb etwas von der Düssel und nehmen den Schöllerweg bergauf, der übergeht in den Hahnenfurther Weg. Bergab müssen wir rechtzeitig abbremsen, um rechts in die Straße „Hermgesberg“ einzubiegen.

Vor dem Pferdehof und dem Baumbestand verlassen wir die Straße nach links auf einen Feldweg und biegen dann am Feldrand links ab, um einige Zeit später wieder parallel zur Düssel zu fahren.

Links liegt der Hügel „Düsselersprung“ und rechts das Gut „Groß Düssel“ (ob hier auch Karnevalisten waren?). Wir fahren weiter bis auf die Straße „Steinbruch“, die uns nach Gruiten führt.

In Gruiten überqueren wir die L 423 Mettmanner Straße, fahren auf den Weg „An der Düssel“ und biegen rechts ab in „Am Weinberg“, so dass wir bei Überquerung der Pastor-Vömel-Straße in den Heinhauser Weg kommen.

Hier erwartet uns die nächste Kuriosität: zwischen der Pastor-Vömel-Straße 30 und 32 fließt eine „Kleine Düssel“ in die Düssel. Sie kommt aus einem Quellgebiet weitab von dem, wo wir gestartet sind und liegt nahe der A 46 und hat die Adresse Bolthausen 4.

Vor der Düssel biegen wir in den Waldweg rechts „Am Quall“ ein und fahren parallel zur Düssel bis zu einer kleinen Brücke links über die Düssel. Diese nutzen wir und fahren jetzt mal links und mal rechts entlang der Düssel bis zum Ort Ehlenbeck. Hier biegen wir scharf rechts ein in die Straße „Bracken“, so dass wir nach kurzer Zeit wieder den Verlauf der Düssel erreichen. Wir folgen der Straße immer links der Düssel bis Winkelsmühle. Am Hof fahren wir links vorbei und folgen dem Weg „Diepensiepen“. An Diepensiepen mit der Hausnr. 5 biegen wir links ab und vor der Düssel wieder rechts ein, um parallel zur Düssel links an der Steinzeitwerkstatt vorbei bis zum Museum Neanderthal zu kommen.

Am Neanderthal-Museum biegen wir links ab auf den Radweg der L 403, kommen an der Fundstelle des Neanderthalers vorbei und folgen der Mettmanner Straße. Wir erreichen eine kleine Brücke über die Düssel, wo sich eine Pause lohnt, um einen Blick auf den Flussverlauf zu werfen.

An der Stindermühle geht der Radweg auf der rechten Straßenseite weiter, überquert die Düssel und führt unter der A 3 durch nach Erkrath. Direkt hinter der Brücke biegen wir links ab in die Kirchstraße, die später in die Bahnstraße übergeht. Hinter dem Markt geht es rechts in die Gerberstraße und gegenüber der Bavierstraße links ab. Der Weg führt uns auf die Freiheitstraße, überquert die Morper Allee etwas nach rechts versetzt und endet an einem Sportgelände. Hier biegen wir rechts ab und befinden uns jetzt wieder direkt neben der Düssel. Rechts vorbei am Sportgelände erreichen wir den Gödinghover Weg, in den wir nach links einbiegen und ihm bis zur Glashüttenstraße in Düsseldorf-Vennhausen folgen. Hierbei überfahren wir die Stadtgrenze von Düsseldorf, das zwar so heißt, mit 620.000 Einwohnern aber alles andere als ein Dorf ist.

Wir biegen ab nach rechts und in die zweite Straße links „Katharinenstraße“, die wir kurz dahinter und noch vor der Kirche nach rechts auf einen schmalen weg verlassen. Dieser bringt uns wieder an die Düssel, der wir links von ihr bis zur nächsten „Narretei“ folgen:

die Düssel wäre keine Düssel, wenn sie einfach Düssel bliebe. Südlich der Höherhofstraße teilt sie sich in die Nördliche und die Südliche Düssel.

Die Südliche Düssel

Wir bleiben auf der linken Abzweigung (Südliche Düssel), bewegen uns weiter auf einem Pfad links von ihr und überqueren so den Gothaer Weg. Direkt hinter ihm sehen wir links einen Sportplatz und einen Spielplatz, auf dem ein riesiger Wal den Anschein erwecken soll, als sei die Düssel ein großer Fluss. Vor dem Sandträgerweg sieht es so aus, als ob die Düssel renaturiert sei. Diese Illusion hält aber nur kurz an.

Am Mündrathweg fahren wir rechts über die kleine Düsselbrücke und halten uns auf dem Neusalzer Weg links.  Am Kamper Weg geht es rechts ab und wir fahren ein Stück ohne Düssel-Blick, überqueren den Eller Kamp, unterqueren die Eisenbahnlinie und verlassen dann die Ellerkirchstraße nach links, um in einer großen Schleife auf einem Viadukt die Eisenbahngleise zu überqueren. Wo diese endet, fahren wir links bis zur Ellerkirchstraße, biegen auf dieser rechts ein und folgen ihr bis zur Gumbertstraße. Diese wird überquert und heißt jetzt „Alt-Eller“. Sie überquert die Bernburger Straße und mündet in die Karlsruher Straße. Direkt hinter der Bahnunterführung folgen wir auf der linken Seite dem Haustertshofweg, der uns über eine kleine Düssel-Brücke bringt und uns dann links entlang der Südl. Düssel führt. Wir kreuzen die Ludwigstraße und erreichen nach einiger Zeit „Am Straußenkreuz“, wo wir die Düssel nach rechts überqueren und ihr sofort wieder links auf der anderen Seite folgen.

Von links mündet bald der Eselsbach in die Südl. Düssel, die nach kurzer Zeit unter der A 46  verschwindet. Von uns unbemerkt gibt sie dann in der Nähe viel Wasser ab an den Brückerbach. Dieser fließt auf kürzestem Weg zum Rhein, seine Mündung liegt am südlichen Ende des Fleher Wäldchens.

Wir fahren parallel zur Autobahn und kommen auf die Nixenstraße, der wir lange folgen und auf der wir nach einiger Zeit links wieder die Düssel entdecken können. Am Ende der Nixenstraße biegen wir nicht rechts in die Sprockhöveler Straße, sondern fahren geradeaus auf dem Pfad entlang der Düssel bis zur Kölner Landstraße.Wir biegen rechts ab, überqueren die Düssel und wechseln sofort noch vor der Joseph-Beuys-Gesamtschule an der Ampel die Straße. Links neben dem Schulgebäude geht es in eine kleine Straße Richtung Restaurant Haus Deichgraf und BUGA-Gelände. Damit es nicht langweilig wird, heißt die Düssel jetzt „Innere Südliche Düssel“ und erlaubt uns wieder einen Blick aufs Gewässer (eine „Äußere Südliche Düssel“ ist auf keiner Karte zu entdecken).

Wir folgen der jetzt doch recht kleinen Düssel, der vom Brückerbach viel Wasser weggenommen wurde, durch das ganze BUGA-Gelände, indem wir sie immer möglichst nah von uns rechts lassen. Im zweiten Teil des Geländes befinden sich parallel von uns auch Bahngleise und wir erreichen „Auf’m Hennekamp“ in der Nähe des S-Bahnhofs Volksgarten.

Nach Überquerung der Straße halten wir uns kurz links und biegen sofort rechts ein in die Feuerbachstraße. Entlang der Düssel, die links von uns fließt, überqueren wir die Erasmusstraße, kommen zum Karolingerplatz und fahren in die Karolingerstraße. Diese endet nach längerer Zeit als Einbahnstraße und schwenkt etwas nach links, dann nach rechts. Wir stoßen auf die Bachstraße, in die wir rechts einbiegen. Da wir hinter der Unterführung nicht links abbiegen dürfen, nehmen wir die nächste Straße links, fahren auf der Parallelstraße kurz zurück und direkt rechts in die Benzenbergstraße. Dieser folgen wir bis zur Abbiegung rechts in die Friedenstraße, die uns nach Überquerung der Bilker Allee und des Friedensplätzchens zum Fürstenwall bringt. Hier geht es nach rechts und sofort links in die Kronprinzenstraße.

Vor dem Viadukt der Rheinkniebrücke müssen wir rechts in die Reichsstraße und bis zum nächsten Fußgängerüberweg fahren. Diesen nehmen wir und fahren parallel zur Elisabethstraße durch den Park. Links erscheinen jetzt Kaiserteich und Schwanenspiegel, durch die die Düssel fließt.

Wir bleiben auch auf dem Parkweg, als dieser nach links schwenkt und fahren parallel zur Haroldstraße, bis wir diese nach rechts überqueren und in die Poststraße fahren können. Diese führt uns rechts von Spee’s Graben entlang. Am Maxplatz geht es kurz rechts und sofort links in die Schulstraße. Wir folgen dieser und haben rechts von uns den „Alter Hafen“, aus dem unterirdisch die Düssel in den Rhein mündet.

Damit wir das glauben können, fahren wir den kleinen Weg zum Rheinufer hinunter und dort nach links. Nach wenigen Metern hat der Boden am Rheinufer eine symbolische Kennzeichnung, die auf ihren Verlauf hinweisen soll. Und so hält uns die Düssel zum letzten Mal zum Narren, indem sie für uns unsichtbar in den Rhein fließt und sich nicht von einem Abwasserkanal unterscheiden lässt. Was der Graureiher darüber denkt, der von dort aus in den Rhein schaut, können wir nur erahnen.

Die Nördliche Düssel

Vor der Düsselscheide überqueren wir die Düssel nach rechts und sofort dahinter wieder nach links. Da die Nördliche Düssel sowieso eine Zeitlang verschwindet, fahren wir auf der Höherhofstraße und rechts in „Nach den Mauresköthen“. Nach der Bahnunterführung macht die Straße einen Rechtsbogen und hat kurz dahinter die Ausfahrt eines Baumarktes. Hier biegen wir ein und fahren vorsichtig sofort links am Gebäude vorbei, das uns hinter seiner Ecke wieder zur Düssel bringt. Der Uferweg führt plötzlich nach rechts von der Düssel weg, bringt uns zur Brücke über den Pillebach und nach links auf „Am Quennenbusch“. Der nächste Weg nach links gibt uns die Möglichkeit, weiter am rechten Ufer der Düssel zu fahren.

An der Dreherstraße müssen wir kurz rechts und sofort wieder links fahren, um später am linken Flussufer auf die Zweibrückenstraße zu gelangen. Wir biegen links in die Sulzbachstraße und fahren im Straßenbogen nach links auf den Pfad geradeaus, der unter der Bahn hindurch zum Heinzelmännchenweg führt. Auf ihm biegen wir rechts ab und verlassen ihn nach Überquerung der Düssel nach links in die  Altenbergstraße.

An der Grafenberger Allee biegen wir links ab und folgen ihr bis zur zweiten Straße rechts in die Simrockstraße. An der nächsten Möglichkeit überqueren wir die U-Bahngleise und fahren auf den Weg am rechten Düsselufer parallel zur Otto-Petersen-Straße. An der Vautierstraße/Heinrichstraße biegen wir links ein und folgen der Heinrichstraße bis zu einer Brücke über den Bach links, vor der ein Wehr zu sehen ist.

Nicht nur die Südliche Düssel lässt sich durch den Brückerbach viel Wasser „stehlen“, sondern auch die Nördliche Düssel durch den Kittelbach. Wir fahren über die Kittelbach-Brücke in die Hallbergstraße und folgen dann nach Überquerung der Mathildenstraße auf dem Parkweg der „Inneren Nördlichen Düssel“ in den Zoopark.

An der Brehmstraße fahren wir nach links und vor der Düssel am rechten Ufer auf die Kühlwetterstraße. An der Grunerstraße halten wir uns links, fahren über die Jülicher Brücke und die Jülicher Straße an der Kirche vorbei bis zur Eulerstraße. Hier biegen wir links ein und folgen ihr sowie der Prinz-Georg-Straße und der Jacobistraße mit zeitweiligem Blick auf die Düssel sehr lange bis zu einem Park vor der Goltsteinstraße.

Die Düssel ist hier wieder zu sehen, so dass wir ihr am rechten Uferrand folgen können und nicht selten von Gänsen behindert werden. Vor der Hofgartenstraße schwenkt der Parkweg nach links und sofort wieder nach rechts, so dass er uns unter der Straße her zur Landskrone bringt, an dessen Ufer wir uns kurz rechts halten und dann in Ufernähe bis zur Brücke folgen. Auf dem Weg bieten sich manchmal überraschende Ausblicke auf städtische Prachtbauten.

Wir nutzen die Brücke, halten uns rechts, überqueren die Heinrich-Heine-Allee und fahren auf den Grabbeplatz. Über die erste Straße rechts Neubrückstraße und die erste links Ratinger Straße haben wir die Möglichkeit, nach links in die Liefergasse einzubiegen. Über sie erreichen wir rechts die Josef-Wimmer-Gasse, die uns zum letzten Mal einen Blick auf die Nördliche Düssel erlaubt. Nur wenige hundert Meter nördlich entfernt von der Südlichen Düssel-Mündung plätschert sie hier in den Rhein, ohne dass dies zu sehen ist. Die Boden-Markierung am Rheinufer und ein Schild an der Promenade sind nur ein klitzekleiner Trost für einen Fluss, der einer Großstadt den Namen gegeben hat. 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Nimmt die Stadt Solingen am Stadtradeln 2021 teil?

    Wuppertal startet bereits am 20. August. Der dreiwöchige Aktionszeitraum endet am 09. September. Für Wuppertal gibt es hier mehr Informationen. Kurz davor beginnt Solingen am 04. September mit dem Stadtradeln. Dort endet die Aktion am 24.09. für Solingen  gibt es hier weiterführende Informationen.

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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    Übrigens ein Zweirichtungsradweg muss wenisgtens 2,50 breit sein, und regehaft 3m. Hierbei entscheidet die Steigung auch darüber, ob 2,50m Breite ausreichend sind. 

    Gerade Hauptverkehrsstraßen weisen pro Fahrspur rund 3,25 m Breite in der Regel auf, da die maximale Breite von LKW und Bussen alleine schon 2,50m betragen darf. Häufig wird über mangelnden Platz geklagt, das ist aber in den seltensten Fällen der wahre Grund, denn meist existieren rund 2 bis 2,50 m breite Parkmöglichkeiten auf einer oder beiden Straßenseiten. Die Regelungen zu den Radverkehrsanlagen sind in den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (kurz: ERA 2010) festgehalten. Die letzte Auflage ist 2010 erschienen.

    In 30er Zonen dürfen Radverkehrsanlagen bis dato gar nicht angelegt werden. Hier kommen andere Elemente meist zum Tragen, wie modal filter, Freigabe von Einbahnstraße usw. 

  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC vor Ort?

    Ende Mai 2021 zählte der Kreisverband 1.255 Mitglieder, wovon 308 in Solingen wohnen.

  • Wo kann ich Lastenräder ausleihen?

    In Solingen kann der Dürpelflitzer beim Zweiäder Biernath in Ohligs kostenlos (Spender wird erbeten), in SG Mitte kann das Leiwermang des VCD bei Legewie ausgeliehen werden und die Firma sigo.green biette in Aufderhöhe rund um die Uhr an, ein Lastenrad auszuleihen. Alle Lastenräder sind mit E-Motoren ausgestatttet. Bei Sigo.green muss man sich vor der ersten Fahrt registrieren. 

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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